In den Juli-Wochen dominierte eine verstörende Geschichte aus dem Kanton Aargau die Medien-Schlagzeilen. Ein Mann schändete und vergewaltigte zwei Frauen und ein minderjähriges Mädchen, nachdem er sie zuvor mit K.-o.-Tropfen betäubt hatte. Der Beschuldigte soll die Taten über längere Zeit unzählige Male begangen und diese fotografiert und gefilmt haben.
In Kinder- und Jugendtagen war ich einer, den man gemeinhin als «Fussballfreak» bezeichnet. Ich kannte alle Spieler, verfolgte alle Spiele und vertiefte mich in allerlei Statistiken. Ich las alle Fachmagazine, die ich kriegen konnte. Zum Amüsement meines Umfelds konnte ich mich stundenlang mit allen Details der Fussballwelt verweilen.
«Damit wir nicht zu Fremden werden im eigenen Land.» Das war ein Wahlspruch, mit dem die SVP im Kanton Luzern bereits anfangs der 2000er-Jahre gefahren ist. Haben Empörte die Aussage damals noch für überzogen bis provokativ gehalten, hat sich die Situation in der Schweiz seither fundamental geändert.
Was ich am meisten verabscheue, ist Heuchelei. Und damit verbunden das Anlegen unterschiedlicher Standards, das meist mit Unglaubwürdigkeit und Verlogenheit einher geht.
Seit Jahren schon wird die schweigende Mehrheit in unseren Breitengraden laufend genervt, belehrt und belästigt. Sie belehren uns, was wir nicht mehr essen und trinken dürften, ermahnen uns, was man nicht mehr sagen dürfe oder sie diktieren uns, was wir zu denken hätten, um nicht als Hinterwäldler ausgegrenzt zu werden.
Bargeld ist kein Relikt. Bargeld ist Freiheit. Wir müssen dazu Sorge tragen, sonst kommt es uns einst teuer zu stehen, wenn wir Noten und Münzen aus vermeintlicher Bequemlichkeit immer weniger nutzen.
Das grösste staatliche Missbrauchsopfer ist die Mehrwertsteuer. Seit sie 1995 als vom Bund erhobene, allgemeine Verbrauchs- und Konsumsteuer eingeführt wurde, muss sie für allerlei Finanzierungs-Akrobatik herhalten.
Am 8. März 2026 stimmen wir über die SRG-Initiative ab. Und immer, wenn es darum geht, eine aufgeblähte, staatsnahe Einrichtung auf eine halbwegs vertretbare Finanzierungsbasis zu stellen, wird es laut und emotional – sehr emotional.