Die Free Speech Union kämpft dafür, dass Rede- und Meinungsäusserungsfreiheit nicht weiter ausgehöhlt werden. Von Zensur Betroffene will die neue Organisation juristisch unterstützen. Über die Bedrohung dieser Grundrechte durch Wokeness und Zensurgesetze spricht Anian Liebrand mit Andrea Seaman, Präsident der Free Speech Union Switzerland.
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Anian Liebrand
Geboren 1989 in Fribourg. Aufgewachsen in Beromünster LU. Nach Abschluss der kaufmännischen Berufsmatura diverse praxisnahe Weiterbildungen, u.a. im Marketing. Von 2014 bis 2016 Präsident der Jungen SVP Schweiz. Heute in verschiedenen Funktionen für unterschiedliche Parteien und Organisation tätig. 2020 Gründung der Politagentur.ch GmbH als deren Geschäftsführer.
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Wokeness – den Zenit überschritten
Seit Jahren schon wird die schweigende Mehrheit in unseren Breitengraden laufend genervt, belehrt und belästigt. Sie belehren uns, was wir nicht mehr essen und trinken dürften, ermahnen uns, was man nicht mehr sagen dürfe oder sie diktieren uns, was wir zu denken hätten, um nicht als Hinterwäldler ausgegrenzt zu werden.
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Von wegen «Chaos-Initiative»
Der letzte Abstimmungskampf war noch nicht vorüber, als an den grossen Bahnhöfen bereits an jeder Ecke neue Plakate zu sehen waren. «SVP-Chaos-Initiative NEIN» prangte da in der ersten März-Woche in grossen Lettern auf den Bildschirmen. Seither startet jede Woche eine neue Kampagne – deutlich über 10 Millionen Franken wenden die Gegner der SVP-Nachhaltigkeitsinitiative vom 14. Juni 2026 gemäss ersten Schätzungen auf.
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Vorsicht vor den «Gutmeinenden»!
Rechtliche Vorhaben zur Einschränkung der Meinungsfreiheit im Internet haben zurzeit Hochkonjunktur. Begründet mit allerlei hehren Absichten, entpuppen sie sich bei genauem Hinsehen als brandgefährlicher Angriff auf die Meinungsfreiheit und das freie Internet im Allgemeinen.
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