Dieser Abstimmungssonntag wird nachhallen. Trotz einer guten Kampagne von Pro Schweiz und Co. haben wir die Neutralitätsinitiative vor dem Volk deutlich verloren. Jetzt ist höchste Vorsicht geboten: vor der unheiligen Allianz der Armeeabschaffer, vor Nato-Turbos und Internationalisten aller Parteien, die unser Land vollständig von seinen Werten entkernen.
Ob F-35-Debakel, Bildungsmisere, EU-Wortbruch oder Corona-Politik: Verantwortungslosigkeit zerfrisst unser Staatswesen von innen. Die Rechnung bezahlt – wie immer – der Steuerzahler.
Spätestens seit dem Hamas-Angriff auf Israel vom 7. Oktober 2023 und der anschliessenden Zuspitzung des Konflikts in Gaza treten linke und linksextreme Kreise immer enthemmter – und oftmals Seite an Seite mit Islamisten – israelkritisch bis -feindlich auf.
Ein längeres Gespräch mit einem renommierten Kenner des Bildungswesens hat mir vor Kurzem in Erinnerung gerufen, wie akut die Misere an unseren Schulen ist. Ein Viertel der Schüler erreicht nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit die Mindestlesekompetenzen nicht.
Mächtige Akteure fühlen sich durch die Neutralitätsinitiative gehörig «auf den Schlips getreten». Deshalb versuchen sie auf bösartige, aber durchschaubare Weise, die Initiative zu verunglimpfen. Bis anhin dachten die Gegner, die Vorlage mit bewährten psycho-manipulativen Vorgehensweisen aufs Abstellgleis befördern zu können.
In den Juli-Wochen dominierte eine verstörende Geschichte aus dem Kanton Aargau die Medien-Schlagzeilen. Ein Mann schändete und vergewaltigte zwei Frauen und ein minderjähriges Mädchen, nachdem er sie zuvor mit K.-o.-Tropfen betäubt hatte. Der Beschuldigte soll die Taten über längere Zeit unzählige Male begangen und diese fotografiert und gefilmt haben.
Das Vertrauen des Volkes in die Politik ist europaweit auf dem Tiefpunkt angelangt. Einer der Hauptgründe dafür: Es lässt sich nicht mehr kaschieren, dass in zentralen Machtpositionen immer mehr Persönlichkeiten sitzen, die ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind.