Anian Liebrand gründet Politagentur

Quelle: «Handelszeitung» vom 20. August 2020

Mit seinen erst gut dreissig Jahren kann Anian Liebrand bereits viel politische Erfahrung vorweisen. Der Luzerner war jahrelang Parteisekretär der SVP Luzern, führte zwei Jahre lang als Präsident die Junge SVP und leitete vergangenen Winter den – erfolglosen – Kampf gegen das neue Antidiskriminierungsgesetz.

Mit seinem politischen Know-How will Liebrand nun auch seinen Lebensunterhalt bestreiten: Er hat gemeinsam mit einem Geschäftspartner in Ebikon die Politagentur.ch GmbH gegründet, eine «Vollservice-Kommunikationsagentur für Polit-Projekte», wie er auf Anfrage schreibt. Liebrand bietet Unterstützung an bei Wahl- und Abstimmungskampagnen, Unterschriftensammlungen und anderen politischen Vorhaben.

«Erfreulicherweise dürfen wir schon verschiedene Mandate ausführen: für politische Parteien auf nationaler und kantonaler Ebene, Politiker und Interessengruppen», sagt der Jungunternehmer Liebrand.

Anian Liebrand
Anian Liebrand
Geboren 1989 in Fribourg. Aufgewachsen in Beromünster LU. Nach Abschluss der kaufmännischen Berufsmatura diverse praxisnahe Weiterbildungen, u.a. im Marketing. Von 2014 bis 2016 Präsident der Jungen SVP Schweiz. Heute in verschiedenen Funktionen für unterschiedliche Parteien und Organisation tätig. 2020 Gründung der Politagentur.ch GmbH als deren Geschäftsführer.

Weitere Texte

Ähnliche Beiträge

Werbungspot_img

Neuste Beiträge

«Organentnahme nur mit Zustimmung»: Achtungserfolg für kleines Komitee

Von Anfang Februar bis zum Abstimmungssonntag am 15. Mai 2022 durfte ich das Komitee «NEIN zur Organentnahme ohne Zustimmung» in der Abstimmungskampagne unterstützen.

Nicht mehr lange – und die Schweizer sind die Minderheit im eigenen Land!

Im August 2018 habe ich für die «Schweizerzeit» auf der Grundlage umfangreicher Recherchen errechnet, dass die ethnischen Schweizer in bloss einer Generation zur Minderheit im eigenen Land werden – falls keine unmittelbare Trendwende eingeleitet wird.

Abtreibungs-Fanatismus

In den vergangenen Wochen ist die Abtreibungsdebatte hierzulande neu aufgeflammt. Stein des Anstosses: Das Oberste Gericht der USA, der Supreme Court, hob das stark umstrittene, 1973 gefällte Grundsatzurteil «Roe v. Wade» wieder auf.

Schlagwörter

Newsletter abonnieren